Die St. Kunibertus Schützen unterstützten wieder die Schwächsten durch eine vorweihnachtliche Spontanhilfe!
Eine Sammelaktion bei der Weihnachtsfeier der St. Kunibertus Schützen war auch in diesem Jahr wieder angesagt, um die Schwächsten in unserer Gesellschaft, den Risikogeburten in der Uni-Klinik Köln, zu unterstützen.
Einmal mehr sollen mit den gesammelten Spenden für ca. 600 Risikogeburten, die jährlich auf der Kinderintensivstation der Uniklinik Köln medizinisch betreut werden müssen, vielfältige alltägliche Dinge besorgt werden. All diese kleinen Dinge, die nicht im Krankenhausetat eingeplant sind, aber dennoch an allen Ecken und Kanten fehlen. Also alles zum Wohle der kleinen Patienten.
Auf erneute Einladung der Kunibertus Schützen war diesmal der Chefarzt Prof. Dr. Bernd Rot mit einem Teil seines Pflegeteams (Annekathrin Müller, Sandra Hendriks und Ruth Klosterhalfen) im Schützenhaus erschienen, um sich zunächst für die Spende des letzten Jahres ganz herzlich zu bedanken. Für diese Spende der Schützen wurden wieder verschiedenste Dinge angeschafft, die insbesondere dem Pflegepersonal die tägliche Arbeit im Umgang mit den kleinen Patienten erleichtern sollen. So ließen es sich die anwesenden St. Kunibertus-Schützen auch in diesem Jahr nicht nehmen, erneut zum Portemonnaie zu greifen, um die Sammelbüchsen, die von den Jungschützen herumgereicht wurden, zu füllen. Der Wunsch des Pflegepersonals für diese erneute Spende ist es, für die Kinder qualifiziertes Kinderspielzeug wie z.B. hängende oder drehende Spielzeuge anzuschaffen. Diese erlauben es den Kindern, durch das Verfolgen mit den Augen die Feinmotorik zu trainieren. Für die größeren Kinder reichen schon schlicht und einfach bunte Holzbausteine.
Bei der diesjährigen Sammlung kamen sage und schreibe wieder 555 € für die Kinderintensivstation zusammen. Aus der Sicht der Schützen ein Volltreffer!
Spendenübergabe
Vlnr.: Ruth Klosterhalfen, Annekathrin Müller, Prof. Dr. Bernd Rot, Präsident Jakob Schmitz u. Sandra Hendriks
Chefarzt Professor Dr. Bernd Rot und sein Pflegeteam zeigten sich hoch erfreut über diese erneute großzügige Spende für ihre Kinder und nahmen sie dankbar von Präsident Jakob Schmitz an. Eine wahre vorweihnachtliche Hilfsaktion der „Grünen“ und jeder im Saal hatte für sich das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. Übrigens wurden nunmehr in den letzten vier Jahren insgesamt € 2.555,00 durch die St. Kunibertus Schützen aus Gymnich der Kinderintensivstation zur Verfügung gestellt!
Text & Bild: Werner J. Martens
Ein volles Haus und eine tolle Stimmung
Es war wieder ein toller Anblick und für die Veranstalter eine freudige Überraschung, daß man nunmehr seit vielen Jahren eine überaus gut gefüllte Schützenhalle mit vielen aufgeregten Kindern begrüßen konnte.
Die Weihnachtsfeier der Kunibertus-Schützen hat mittlerweile einen festen Platz in der vorweihnachtlichen Zeit in Gymnich. Deutlich über einhundert Kinder aller Altersschichten konnte Präsident Jakob Schmilz und der Nikolaus im Saal begrüßen.
Die musikalische vorweihnachtliche Begleitung wurde wieder durch Volker Thul mit seinen Musikanten arrangiert.
Mit großen Augen, heimlicher innerer Spannung, ein klein wenig Furcht und vielleicht einer kleinen Träne, dem Festhalten an Mamas Rock oder an der Hand von Papa sowie mit ungläubigem Staunen wurde der Einzug des Nikolaus und seinem Engel von den Kindern beobachtet.
Hans Feil hatte wieder die fast lebensgroße Krippe aufgebaut und sie bildete bei allen Auftritten auf der großen Bühne einen sehr würdigen Rahmen und so erstrahlte diese „heilige Halle“ der Kunibertus Schützen wieder in einem tollen vorweihnachtlichen Glanz.
Eltern und Kinder wurden bereits beim Betreten der Schützenhalle mit klassischen Düften der Weihnachtsbäckerei, dem heißen Glühwein, dem Kinderpunsch, einer Bratwurst oder die gebackenen Waffeln mit Kirschen und Sahne begrüßt, und den Gästen wurde schlagartig bewusst: Heute ist ja die große Weihnachtsfeier der Schützen! Die weihnachtlichen Aufführung „Die Reise mit der Zeitmaschine“ durch die Schützenjugend, die unter der gemeinsamen Leitung von Dagmar Axer, Sandra Mühlhan, Patricia Müller und Alexander Schorn einstudiert wurde, war neben dem Nikolaus für die Kinder sicherlich einer der Höhepunkte des Tages. Ein langer anhaltender Applaus war der Lohn für diese gelungene Einstudierung und Aufführung.
Theatergruppe der Schützenjugend
Nach der Aufführung bildeten die „Theaterschauspieler“ einen Chor und trugen bekannte Weihnachtslieder vor.
Chor
Die über das Jahr verteilten Übungsaktivitäten der Kinder und Jugendlichen auf der Schießanlage mit der RIKA-Anlage und auf dem Luftgewehrstand sowie bei den Wettkämpfen auf Bezirks-, und Diözesanebene wurden durch die Jungschützenmeisterin Dagmar Axer und Monika Danowski mit Urkunden belohnt. Für ihren Übungsfleiß wurden auch in diesem Jahr wieder eine große Anzahl an Kindern mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Trainingsfleiß
Mit sehr viel Liebe, Mühe und einem großen zeitlichen Aufwand hatte das Vorbereitungsteam diese Weihnachtsfeier wieder organisiert, ihnen galt der besondere Dank aller Besucher der Feier.
Ein langer, schöner vorweihnachtlicher Nachmittag, der allen das Gefühl vermittelte, die Kunibertus-Schützen sind doch eine große Familie, und mit einer abschließenden sehr reichlich bestückten und großen Tombola für Jung und Alt, ging diese schon traditionelle Weihnachtsfeier zu Ende.
Tombola
Text & Bilder: Werner J. Martens
In dem jeweiligen Schützenjahr wird zu Ehren des heiligen St. Kunibert, Schutzpatron der Gesellschaft und als Höhepunkt für die Schützenmitglieder Anfang November das Patronatsfest gefeiert. Auch in diesem Jahr, zum 163. Patronatsfest konnte Präsident Jakob Schmitz einen überaus vollen Schützensaal willkommen heißen.
Der Wettergott hatte sich allerdings in diesem Jahr besonnen, denn seit Jahren gab es kein so schönes Wetter wie in diesem Jahr. Weit über 100 Schützen waren morgens angetreten, um die Majestäten abzuholen.
Mit dem Festgottesdienst für die lebenden und verstorbenen Mitglieder der Gesellschaft wurde dann der Tagesablauf begonnen, um danach aufgrund einer auch sehr langen Tradition gemeinsam mit dem amtierenden Königspaar, Christine Tesch u. Georg Kranz sowie der Jungschützenkönigin Melanie Schmalz das Königsfrühstück im Schützenhaus mit allen Mitgliedern einzunehmen. Der abendliche Festball bildete dann den Höhepunkt des Patronatsfestes. Traditionsgemäß wurden vom Präsident Jakob Schmitz die Jubilare der Gesellschaft geehrt, die über viele, viele Jahre den Kunibertusschützen die Treue gehalten und beim Festball anwesend waren.
25 Jahre Mitgliedschaft:
- Gerhard Baer
- Helga Baer
- Gisela Behrendt
- Werner Behrendt
- Inge Danowski
- Christine Franken
- Karin Heertz
- Christian Knöfler
- David-Christian Kranz
- Kathrin Moll
40 Jahre Mitgliedschaft:
- Frank Axer
- Ria Axer
- Josef Gohr
- Elisabeth Pollauf
- Ursel Riese
- Ottilie Schlömer
- Marianne Schmitz
- Ferdinand Schneider
- Jürgen Schorn
- Therese Schütz
50 Jahre Mitgliedschaft:
- Theo Fischer
- Horst Kranz
- Georg Kranz
- Günther Kranz
- Karin Schneider
- Helmut Schorn
60 Jahre Mitgliedschaft:
- Franz Wildenburg
Jubilare des Jahres 2011 der St. Kunibertus Schützengesellschaft
Die „Theatergruppe“ der Schützen strapazierte wieder mit einer gekonnten Showeinlage das Zwerchfell der Festteilnehmer. Es begann mit dem Auftritt von elegant in schwarz gekleideten jungen Männern, die gekonnt eine kesse Sohle auf das Parkett legten,
Theatergruppe in Schwarz
bis sie hinter einem improvisierten Vorhang verschwanden und mit einem Tüllröckchen bekleidete Ballerinnas zum Vorschein kamen. Es folgte ein „unfallfreier“ Tanz aus der Ballettsuite „Schwanensee“ von Peter Tschaikowsky.
Ballett „Schwanensee“
Mit diesem ausgesprochen harmonischen Fest hat die St. Kunibertus Schützengesellschaft das sehr erfolgreiche Schützenjahr 2011 abgeschlossen und man richtet den Blick bereits jetzt auf das kommende Jahr.
Text & Bilder: Werner J. Martens
Eine Ordensverleihung an besonders verdiente Schützen konnte Präsident Jakob Schmitz in Anwesenheit hoher Vertreter des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und des Diözesanverbandes Köln beim diesjährigen Patronatsfest ankündigen.
Der stellvertretende Diözesanbundesmeister Dietmar Vetterling und der Bundesschießmeister Walter Finke sowie der Diözesanschießmeister Karl-Josef Klick mit dem stellv. Diözesanschießmeister Hans-Willi Lohnert ehrten - nicht nur durch ihre Anwesenheit - zwei besonders verdiente und langjährig aktive Schützen mit dem Schulterband zum Sebastianus Ehrenkreuz (SEK).
Die besondere Auszeichnung des Schulterbandes zum SEK wurde das letzte Mal in der Gesellschaft im Jahre 2000, also vor 11 Jahren verliehen.
Zwei Kunibertusschützen werden künftig Träger dieser hohen Ordensauszeichnung sein. Peter Josef Schorn als Rendant der Gesellschaft trägt seit vielen Jahren die Verantwortung für die finanziellen Belange der Schützen. Mit einem untrüglichen Gespür für das Machbare wacht er als so genannter „Finanzminister“ über jeden Euro. Ein jeder Euro wird eher zweimal bedacht und umgedreht, als das er auch nur zur Hälfte unkontrolliert ausgegeben wird. Sein langjähriges Wirken verdient Lob und Anerkennung.
Auf einem völlig anderen Gebiet hat sich Siegfried Pollauf um die Belange der Gesellschaft besonders verdient gemacht. Das Schießhaus, die Schießbahnen und Schießeinrichtungen, die geforderten gesetzlichen Rahmen- und Sicherheitsbedingungen für das Betreiben der Anlagen sind sein Wirkungsfeld. Ohne sein emsiges Treiben wären viele Dinge undenkbar. Mit seinem ernormen Fachwissen ist er auch als ein anerkannter Fachmann für den Schießsport weit über die Grenzen der Gesellschaft und des Bezirksverbandes Erftstadt hinaus bekannt. Sein Rat wird oft eingeholt und wirkt sich bis auf Bundesebene aus.
Ordensverleihung
Drei weitere Orden wurden anschließend noch vom Präsidenten Jakob Schmitz an verdiente Mitglieder des Offizierkorps der Kunibertusschützen verliehen, sie haben sich ebenfalls für die Gesellschaft besonders eingesetzt. So konnte Präsident Jakob Schmitz den Hauptmann des Offizierkorps Jürgen Schorn mit dem Hohen Bruderschaftsorden des Bundes der Historischen Deutschen Schützen für seinen langjährigen Einsatz bei den Kunibertusschützen auszeichnen.
Mit dem Silbernen Verdienstkreuz wurden Markus Erhard und Rico Axer geehrt.
Text & Bild: Werner J. Martens
Zu der Abteilung für Risikogeburten der Kinderklinik der Universität Köln besteht seit einigen Jahren bereits ein herzliches Verhältnis mit den St. Kunibertus schützen aus Gymnich. Regelmäßige Hilfen und Unterstützungen durch die Schützen, Jungschützen und Kinder der Schützengesellschaft werden jährlich geleistet wird.
In den letzten Jahren wurden sehr erfolgreiche Sammelaktionen anlässlich der Schützenweihnachtsfeiern durchgeführt, die zum Ziel hatten, immer etwas Bleibendes für die Klinik anzuschaffen oder die Umgebung der kranken Kinder zu erleichtern. So wurde auch ein Vorschlag verwirklicht, die Wände auf den Gängen der Klinik mit bunten Kinderbildern zu schmücken.
Weiterhin wurde die Gelegenheit genutzt, einen fahrbaren und schwenkbaren Stuhl, einen so genannte Multifunktionsrollstuhl, zu beschaffen. Durch die Spenden der Kunibertus Schützen konnte dieser Wunsch in die Tat umgesetzt werden und so war es dem Personal wesentlich besser möglich, die Neugeborenen auf der Station sicherer und problemloser zu transportieren und zu bewegen.
Diese Abteilung der Uni-Klinik wird von Professor Dr. Bernd Rot und dem Oberarzt Dr. Frank Eiffinger geleitet, Stationsteamleiterin des Pflegepersonals ist Katja Mülder und alle Drei waren bislang von der Spendenbereitschaft der Kunibertus Schützen überrascht und besonders erfreut. So konnten doch in den vergangenen Jahren fast 2000 Euro der Station in Köln zur Verfügung gestellt werden.
Dieser caritative Einsatz aus Gymnich hat dazu geführt, das der St. Kunibertus Schützengesellschaft durch den Bund der Historischen Deutschen Schützen in der Person des Hochmeisters Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm und dem Bundesschützenmeister Heinzgerd Dewies für das caritative und soziale Engagement nach dem Motto „Wir leisten Schützenhilfe“ am 17.09.2011 anlässlich des Bundesschützenfestes in Harsewinkel die Hochmeisterplakette „Hubertus Prinz zu Sayn - Wittgenstein - Berleburg“ des Bundes verliehen wurde.
Hochmeisterplakette
Text & Bild: Werner J. Martens
Liebe Schützenmitglieder,
ich lade hiermit zur diesjährigen ordentlichen Generalversammlung der St. Kunibertus Schützengesellschaft e.V. gegr. 1848 für Freitag, den 21. Oktober 2011, 20.00 Uhr, in den Jugendraum ein.
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
- Begrüßung durch den Präsidenten
- Protokoll der Generalversammlung vom 29.10.2010
- Jahresrückblick des Präsidenten
- Termine/Aktuelles
- Kassenbericht des Rendanten
- Bericht der Kassenprüfer
- Entlastung von Vorstand und Rendant
- Turnusgemäße Wahlen/Wiederwahlen
a. zum Vorstand
b. zum Offiziercorps
c. ggf. Wahl neuer Kassenprüfer - Billigung der Korrekturen zur Satzung vom 29.10.2010
- Patronatsfest am 05.11.2011
- Weihnachtsfeier der Schützen am 10.12.2011
- Bericht der Jugendabteilung
- Bericht der Schießsportabteilung
- Auswärtige Schützenfeste
- Verschiedenes
In der Hoffnung auf ein zahlreiches Erscheinen und eine rege Beteiligung verbleibe ich mit freundlichem Schützengruß,
Jakob Schmitz
Präsident
Schützen beim Ortsfußballturnier der EFA 09
Der Juli eines jeden Jahres ist bereits ein fester Termin in den Kalendern der Ortsvereine für ein Kleinfeldfußballturnier der ERFA 09 mit den ortsansässigen Vereinen und Organisationen.
Die St. Kunibertus Schützengesellschaft als einer der größten Ortsvereine ist seit einigen Jahren mit einer Mannschaft regelmäßiger Teilnehmer an diesem Turnier. Als treibende Kraft versucht Dominik Baer alljährlich, eine „trittkräftige“ Mannschaft auf den Rasen bzw. den Ascheplatz zu bringen. In diesem Jahr trat unsere Mannschaft in einem völlig neuen Outfit auf, nämlich einem neuen weiß-grünen Trikot, vorne mit Werbeschriftzug und auf dem Rücken mit dem Namen unserer Schützengesellschaft.
Die Kunibertus-Schützenmannschaft
Hinten v.l.n.r.:
Phillip Glasmacher, Renè Zeisberg, Michael Müller, Harald Schneider, Andrè Erhardt
Vorne v.l.n.r.:
Niko Feil, Dominik Baer, Christian Knöfler
An dem Turnier nahmen insgesamt 14 Mannschaften teil und auch Damenmannschaften waren zugelassen. Wen wunderts - nach dieser Frauen-Fußballweltmeisterschaft!
Die Schützen haben möglicherweise nicht ganz ihr Ziel erreicht, aber von den teilnehmenden 14 Mannschaften wurde doch ein ansehnlicher fünfter Platz erreicht. Also, Jungs: Es kann noch besser werden - und keine höfliche Zurückhaltung gegenüber den Damenmannschaften!
Text & Bild: Werner J. Martens
Der diesjährige Fronleichnamstag veranlasste die Verantwortlichen für die Jugendarbeit der Kunibertus Schützen, das 4. Familienfest unter den großen Bäumen auf dem Schützenplatz zu organisieren.
Nach dem Kirchgang, der Prozession und dem anschließenden Marsch zum Schützenhaus wurde ein vielfältiger Spielplatz mit einer Hüpfburg, Biergarten, Frittenbude und einer Pizzabäckerei auf dem Schützenplatz eingerichtet. Ein überwältigender Besuch war bei einem durchwachsenen, aber trockenem Wetter die Belohnung für die Organisatoren.
Alle waren sie eingeladen, die Mitglieder mit Kind und Kegel, Verwandte und Freunde und überhaupt alle Gymnicher, um ein paar gemütliche und ungezwungene Stunden miteinander bei einem Kölsch oder einer Bratwurst zu verbringen.
Nicht unwichtig war dabei natürlich die Unterhaltung der Kinder auf dem umschlossenen Gelände, die in diesem Jahr in besonders großer Zahl gekommen waren. Alle waren freudig überrascht, dass sich so viele Gäste einfanden, annähernd 70 Nachwuchsschützen konnten von Präsident Jakob Schmitz auf der Anlage begrüßt werden - von den weit über 300 erwachsenen Schützen ganz zu schweigen.
Familienfest 2011
Für alle wurde wieder etwas geboten: Grillksteaks vom Holzkohlegrill, aus der Bratpfanne und der Friteuse die Bratwurst mit Pommes rot/weiß, vom Kuchenbuffet der selbstgebackene Kuchen. Ob Torte oder Muffins, eine Tüte Popcorn, Zuckerwatte oder ein Becher Eis und natürlich die Pizza aus dem Backofen von Kurt Schorn. Weitere Renner waren die selbstgebackenen Brezeln und Brötchen - oder was den überaus kreativen Kindern sonst gerade so einfiel und dann im Backofen von Kurt Schorn zu einem kleinen Meisterwerk vollendet wurde. Natürlich gab es auch wieder einen Bierpavillion mit Kölsch und für die Kleinen alle Sorten von Softgetränken.
Die Vielzahl von aufgebauten Spielgeräten für alle Altersschichten wurden ausgiebig genutzt - der eindeutige Renner war in diesem Jahr aber eine simple, einfache, große Schaukel, die zwischen zwei großen Bäumen aufgehängt war. Diese Schaukel hat wohl keine Sekunde still gestanden.
Kunibertusschaukel
Besonders erfreut war man wieder über die Teilnahme der Pferde vom Friesenhof P.-J. Kranz. Echte Pferde in unterschiedlichen Größen hatte er bereitgestellt und mit geschulter Führung machten die Kinder mit großer Begeisterung ihre Runden auf dem Schützenglände. Mit dabei war auch Sam, der sture Esel, aber er lies sich ungern reiten.
P. - Josef`s Esel
In diesem Jahr hatten sich die Organisatoren für die anwesenden Gäste etwas Besonderes einfallen lassen. Es galt den Hühnerkönig (Mann) und den Hahnenkönig(in) (Frau) am Hochstand auszuschießen. Nach einigen Schießdurchgängen standen die beiden Sieger fest. Iris Buschwa war die neue Hahnenkönigin und der diesjährige Schützenkönig, Alexander Schorn, war der neue Hühnerkönig.
Hühner- und Hahnenkönig 2011
Es war ein gelungener Wettbewerb bei diesem Familienfest der St. Kunibertus Schützen. Man war sich wieder einig: Die Organisatoren, die vielen fleißigen Helfer und die Strippenzieher im Hintergrund, hatten in diesem Jahr wieder etwas Tolles auf die Beine gestellt, nämlich einen harmonischen, ungezwungenen Nachmittag im Kreise der großen grünen Schützenfamilie.
Text und Bilder: Werner J. Martens
Verjüngungsaktion wird fortgesetzt
Die fast 200 Jahre alten Bäume auf dem Schützengelände der St. Kunibertus Schützengesellschaft - Ahornbäume und Platanen - haben schon gestanden, als im Jahre 1876 das Schützenhaus an der heutigen Schützenstraße in Gymnich erbaut wurde.
Aber trotz intensivster Pflege und fachgerechtem Rückschnitt konnte die Altersschwäche dieser großen Bäume nicht mehr aufgehalten werden. Sie faulten einfach von innen heraus und da sie nach Meinung der Forstfachleute auch zu einer Gefahr bei den großen Veranstaltungen werden könnten, musste die Gesellschaft immer wieder entscheiden, sich von dem einen oder anderen alten Baum zu trennen.
Es war jedesmal eine schwere Entscheidung, diese altehrwürdigen Schattenspender auf dem Schützenplatz zu opfern und fällen zu lassen. In früheren Jahren hatte die Gesellschaft bereits drei große Bäume ersetzt, die heute bereits eine stattliche Größe haben.
Bei den grünen Schützen hat sich eine kleine Tradition eingebürgert, dass ein Schützenkönigspaar hin und wieder einen neuen Baum stiftet, so auch das Königspaar 2000/2001, Wilma und Toni Müller, sie pflanzten in ihrem Königsjahr eine große Platane, die heute gut 16 Meter misst und eine alte Lücke auf dem Schützengelände fast völlig ausgefüllt hat. Im Jahr 2007 stiftete das damalige Königspaar Trude und Hans-Jakob Obladen zwei große Platanen, die ebenfalls hervorragend angewachsen sind und sich als Schattenspender bereits einen Platz reserviert haben.
Die neueste Pflanzaktion verdanken die Kunibertus Schützen der „Gymnicher Mühle“. Zwei ca. 6 Jahre alte Eichen wurden von Frank Feil an seinen Onkel Hans Feil übergeben. Sie wurden bereits fachmännisch gepflanzt und haben damit einen Platz auf dem Schützenanwesen gefunden.
So weichen langsam aber sicher die alten Baumveteranen den neuen Bäumen und wenn diese dann auch wieder annähernd 200 Jahre lang stehen und Schatten spenden, dann hat es sich für die St. Kunibertus Schützengesellschaft in Gymnich gelohnt, nach und nach den Baumbestand hinter dem Schützenhaus zu verjüngen.
Text & Bild: Werner J. Martens
Dorf- und Schützenjugend hoch motiviert für einen alten Brauch
Die Tradition der „Fidele Jonge“ aus Gymnich wird auch in diesem Jahr fortgeführt und am Tag vor dem 1. Mai einen möglichst hohen Maibaum aufzustellen. Im Jahr 2009, nach fast 40 Jahren, hatte der damalige Jungschützenmeister der St. Kunibertus Schützengesellschaft Hans Feil aus Gymnich diese Idee mit der Dorf- und Schützenjugend wieder neu aufleben lassen. Und in diesem Jahr wurde eine ca. 23 Jahre alte und fast 20 m hohe Birke besorgt, zum Rittplatz transportiert, geschmückt und aufgestellt.
Maibaumtransport
Hinsichtlich der Größe musste ja schließlich wieder ein „sinnvolles“ Verhältnis zur Höhe des Gymnicher Zwiebelturmes der Kirche eingehalten werden.
Viele Schultern und gemeinsame Anstrengung brachte dann diesen gewaltigen Baum schließlich in die Senkrechte.
Aufstellen des Maibaumes
Mitten auf dem Rittplatz steht der Maibaum nun und gibt Kund von den Aktivitäten und dem Miteinander der Dorf- und Schützenjugend in Gymnich.
Der Gymnicher Maibaum
Eine gute Bewachung sicherte auch in diesem Jahr die Existenz des Baumes während der Nacht vom 30. April zum 1. Mai, denn auch für Gymnich und Umgebung gilt der „Diebstahl“ des Baumes, ggf. mit einer Kettensäge, durch die benachbarte Jugend als legitimer und alter Brauch.
Der Lohn der Arbeit waren ein Glas Kölsch und einige Bratwürste vom Grill.
Text & Bilder: Werner J. Martens
Neun Frauen aus der Wandergruppe der St. Kunibertus Schützengesellschaft aus Gymnich trieb es wieder in die Ferne. In diesem Jahr sollte es der südliche (griechische) Teil von Zypern sein.
Ziel war es, mit einem einheimischen Wanderführer diesen Teil der wunderschönen Mittelmeerinsel zu erwandern Diese Insel, von der die griechische Mythologie erzählt, dass sie die Heimat von Aphrodite, der Göttin der Liebe, sei. Die Stadt Paphos auf Zypern (Kypros), ist nicht nur Hauptzentrum der Verehrung der Aphrodite, sondern auch Ausgangsort für alle Wanderungen der Kunibertus-Frauen.
Die Küste Zyperns
Bei durchwachsenem Wetter - strahlender Sonnenschein und auch mal etwas Regen - ging die erste Wanderung nach Pano Panagia, dem Geburtsort des zyprischen Nationalhelden Erzbischof Makarios.
Es folgte am nächsten Tag die Erkundung der Weinberge mit einem tollen Blick über das Meer bis zur Lara Bucht, um anschließend die faszinierende Avagas-Schlucht im oberen Bereich zu erwandern. Natürlich stand auch der Aphroditefelsen auf dem Programm, zumal die Gruppe ja in Paphos ihre Zelte aufgeschlagen hatte. Hier soll Aphrodite an der Westküste aus dem Meer gestiegen sein.
Frauengruppe
Der Pfad der Frühlingsgöttin Persephone führte uns am nächsten Tag in eine Höhe von 1720 m und der Kalydonia-Naturlehrpfad führte uns an Wasserfällen vorbei bis zum Bergdorf Plates und dem Dorf Phini zu einem privaten Volkskundemuseeum. Hier war der Mittagstisch schon mit Forelle und einheimischem Wein gedeckt.
Die Halbinsel Akaamas, ein besonderes Naturschutzgebiet mit einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren, ist auch durch das sagenumwobene Bad der Aphrodite bekannt. Dieses Bad war an einem weiteren Tag das Ziel. In einer kleinen Taverne im Dorf Kathikas wurde das Erlebte beim Abendessen noch einmal vertieft.
Am letzten Tag wurde nach eigenem Interesse der Ort Paphos erkundet, um sich danach auch so langsam wieder auf die Heimreise nach Gymnich vorzubereiten.
Sonnenuntergang
Eine erlebnisreiche und interessante Wandertour inmitten von wunderschöner Natur fand für die neun Frauen der St. Kunibertus Wandergruppe nach acht Tagen ein harmonisches Ende.
Text: Werner J. Martens
Bilder: Karin Heerz
Damit auch die späteren Generationen die Geschichte unserer Gesellschaft nachverfolgen können, möchten wir gerne ein historisches Archiv der Schützengesellschaft anlegen. Aus diesem Grund suchen wir Bilder, Filme, Videos und Dokumente die unsere Gesellschaft betreffen. Auch aktuelle Bilder sind willkommen.
Info's bitte an werner-j-martens(at)t-online.de oder an tom.fuss(at)web.de.
Wie bereits in den vergangenen Jahren bietet das Deutsche Rote Kreuz diverse Möglichkeiten an, in unserem Schützenhaus Blut zu spenden. Je nach Verfügbarkeit der Räumlichkeiten findet die Blutspende entweder im Jugendraum oder im Schützensaal statt.
Selbstverständlich ist die ärztliche Betreuung sichergestellt, und für's leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt.
Tragen Sie einfach Ort oder PLZ in das unten stehende Feld ein, und Sie erhalten einen Überblick über die Blutspendetermine in der gewählten Region für die nächsten sechs Monate:
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