St. Kunibertus Schützen erhalten einen Förderpreis
Bei dem diesjährigen Wettbewerb der Schützenjugend „Der kleine Sebastianus“ des Bundes der St. Sebastianus Schützenjugend im Diözesanverband Köln errang die Jugendabteilung der St. Kunibertus Schützengesellschaft aus Gymnich bei ihrer erstmaligen Teilnahme an diesem Wettbewerb in diesem Jahr den 3. Förderpreis für seine Aktivitäten mit der grünen Schützenjugend.
Der Preis wurde der Jugendabteilung anlässlich des Diözesanjungschützentages am 26. Juni in Vernich ausgehändigt.
Claus Leon Oebel mit der Urkunde des Förderpreises
Es galt die jährlichen Aktivitäten mit den Jungschützen mit sinnvollen Ideen umzusetzen, die Schützenjugend zu aktivieren und das Interesse für die Ideen und Traditionen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften zu wecken.
Die Gymnicher Mühle war an einem Wochenende im August des letzten Jahres der Ausgangspunkt. Von hier aus wurde eine Waldrallye gestartet, wobei die Kinder je nach Alter in vier Gruppen eingeteilt waren und gestellte Aufgaben lösen mussten. Auf einer Strecke von ca. 5 km waren diese Aufgaben verteilt und dabei ging es um Dinge wie z.B. das Erkennen von Tierspuren, Waldfrüchten und Gräsern, das Bestimmen von unterschiedlichen Baumarten, das Finden von Dingen, die nicht in den Wald gehören oder das Zuordnen von zwei Wappen (Schloss Gymnich und die Patengesellschaft der Schützengesellschaft Artelshofen). Auch das Zuordnen von drei verschiedenen Fahnen (so z.B. Erftstadt, Artelshofen und Kerpen) stellte eine der Aufgaben dar.
Der Höhepunkt war eine Flugshow der Falknerei Pierre Schmidt an der Gymnicher Mühle. Alle Kinder und auch die Eltern hatten sich eingefunden, um die rasanten Flüge der unterschiedlichen Falken, eines Bussards, eines Steppenadlers oder eines Uhus zu bewundern. Es war wirklich sehenswert, wie diese Vögel nur einen Meter über den Köpfen der Zuschauer vorbeirauschten. Hautnah konnten die Kinder die faszinierenden Vögel nach der Flugshow bewundern. Die Großen wagten es, die Vögel unter Anleitung auf die Hand zu nehmen und die Kleinen schmückten sich mit einigen Federn dieser Greifvögel.
Text: Werner J. Martens
Bild: Siegfried Pollauf
Die St. Kunibertus Schützen hatten eingeladen
Einen fast voller Schützenplatz und recht gutes Wetter jedoch mit einem kalten Wind, mehr konnte man sich an diesem Aprilnachmittag kaum wünschen.

Ein gut besuchtes Kinderfest
Die grünen Schützen hatten zu einem Schul- und Kindernachmittag auf dem Schützengelände eingeladen. Hocherfreut waren die Organisatoren über die Resonanz bei dem Gymnicher Nachwuchs. Sowohl die Grundschule Gymnich/Dirmerzheim als auch die ortsansässigen Kindergärten waren eingeladen, um mit den Kindern und Jugendlichen der St. Kunibertus Schützen einen Vorgeschmack auf das diesjährige 75-jährige Jubiläum der Jungschützenabteilung zu bekommen.

Der Clown »Cocktelia«
Annähernd 60 Kinder hatten den Weg gefunden, um auf dem gut vorbereiteten Schützenplatz ein paar schöne und spaßige Spielstunden miteinander zu erleben. Es ist sicherlich nicht leicht, die heutige Jugend aus dem vom Elterhaus oder den persönlichen Interessen vorprogrammierten Tages- und Wochenablauf mit seinen stundenmäßigen Verplanungen einmal herauszulösen. Aber die Spontaneität beim Spielen, der Umgang mit anderen Kindern oder einfach mal ungezwungen Spaß zu haben, das war die Zielsetzung der Verantwortlichen für diesen Nachmittag. Das Team um Rosi Platte, Gaby Marx, Marina Barani, Anja Schorn und Patricia Müller, um nur einige zu nennen, hatten sich viel Arbeit gemacht.

Geschminkte Schönheiten
Einige Hauptattraktionen waren an diesem Nachmittag vorgesehen, so der Clown »Cocktelia« aus Balkhausen, der es verstand, aus den kleinen, langen Luftballons für die Mädchen Tiere oder für die Jungen Schwerter zu formen.

Fräulein Schiefer
Neben einem Glücksrad, an dem Kleinigkeiten zu gewinnen waren, dem Schminken der jungen Damen und dem Malen für die ganz Kleinen, dem Tischfußball und dem Dosenwerfen, war natürlich auch die Möglichkeit gegeben, an der computergesteuerten Rika-Anlage ein Gefühl für das Luftgewehrschießen zu bekommen.
Für das leibliche Wohl der Kinder war ausreichend gesorgt, so gab es Pommes, Popkorn, Muffin`s, Kuchen, Brezel und natürlich auch Limo.
Aber ein weiterer Höhepunkt war natürlich das Stockbrotbacken am offenen Lagerfeuer. Große lange Stöcke und die nötige Menge an Brotteig auf die Spitze des Stockes geformt und dann ging es los. Es fiel auch einmal ein fast fertiges Brot in die Flammen, aber dann musste man eben von vorne anfangen. Geschmeckt hat es offensichtlich allen "Bäckern".

Der Hit: Stockbrotbacken!
Auch die ganz Kleinen waren an diesem Kindertag schon sehr interessiert, so wurden die Aktivitäten der "Großen" vom Offiziernachwuchs des Jahres 2030 genau beobachtet.

Jonas & Leon schauen auch ganz interessiert...
Insgesamt gesehen, war es eine gelungene Veranstaltung der Jungschützenabteilung der St. Kunibertus Schützengesellschaft.
Text & Bilder: Werner J. Martens

