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Es war anstrengend, aber wunderschön, die diesjährige mehrtägige Wandertour der Wandergruppe der St. Kunibertus Schützengesellschaft aus Gymnich. Das Ötztal in Tirol war das Ziel für sieben Tage ausgiebiger Wandertouren.
Durch den Wanderführer, Herbert Schmitz, wurde wieder alles geboten, von der steilen Wanderung hoch zu den Stuibenwasserfällen oder nach einer Bergfahrt mit der Acherkogel-Panorama-Gondelbahn auf 2020 m Höhe, die Gipfelwanderung über die Rossköpfe zum Gipfel des Wetterkreuzkogel mit einer Gipfelhöhe von 2572 m. Stolz war die Wandertruppe nach dem Erreichung des Gipfelkreuzes.

2008 09 wandertour AUT gipfel wettersteinkogel

Gipfel des Wetterkreuzkogel

Der Abstieg erfolgte dann über die aus dem 19. Jahrhundert stammende alte Bergbaustrecke im Wörgetal, vorbei an einem alten Knappenhaus hinunter zur Jausenstation "Unteres Isstal".

2008 09 wandertour AUT jausenstation

Jausenstation "Unteres Isstal"

Natürlich gab es auch einige etwas leichtere Wanderungen, die im Tal dem Lauf der Ötztalerache mir seinen faszinierenden Wasserfällen und Stromschnellen in der Ebene folgten.

2008 09 wandertour AUT einstand schaefer

Der Wanderereinstand

Aber die Krönung der Wanderwoche war die Hochgebirgswanderung entlang des Panoramawanderweges vom unteren Rand des Tiefenbachgletschers in der Höhe von fast 2800 Meter hinunter nach Vent auf eine Höhe von ca. 1800 Meter.

2008 09 wandertour AUT wandergruppe

Die Wandergruppe am Tiefenbachgletscher

Steile Wege, tiefe Steilhänge, abgetaute Gletscherbereiche und eine unendliche Weite der Berge umgaben hier die Gymnicher Wanderer.

2008 09 wandertour AUT stempel therese

Therese erhält den Gipfelstempel für 2656 m

Für die ca. 35 Wanderer war es die Wanderung mit den größten Anstrengungen, hatten sie doch einen ca. fünfeinhalbstündigen langen und nicht immer ganz leichten Abstieg vor sich.

2008 09 wandertour AUT panoramaweg

Panoramawanderweg

Abschließend wurde auf dem höchstgelegenen landwirtschaftlich noch bewirtschafteten Hof Österreichs, dem Rofenhof, für ein kühles Bier oder eine Tiroler Jause eingekehrt.
Zum luftholen und entspannen gab es natürlich auch einige kulturelle "Highlights" – ohne Wandererrucksack - in dieser Wanderwoche, so auf den Hinfahrt das ehem. Kloster Wiblingen, oder der alte historische Stadtkern von Innsbruck und auf der Rückreise das Ulmer Münster.
Eine hervorragende Organisation durch den Wanderführer, eine tolle Unterkunft im Hotel "Edelweiß" in Längenfeld/Ötztal waren die Grundvoraussetzungen für eine überaus gelungene Wanderwoche in Tirol.

Text + Bilder: Werner J. Martens